Sicherheit für Arzt, Personal und Patient

Direkt nach der Behandlung werden die Behandlungskassetten mit den
benutzten Instrumenten und den Hilfsmitteln zum zentralen Wartungsraum
gebracht.

Die Abfälle werden mittels Pinzetten aufgenommen und in den Abfallbehälter
gegeben. Es werden dann alle Instrumente und die Kassetten dem
Aufbreitungsverfahren zugeführt. Dieses wird bei uns schon seit 1977 mit dem
Miele Desinfektor durchgeführt.

Es handelt sich hierbei um ein vollautomatisiertes, standardisiertes
Dekontaminationsverfahren, wobei Reinigung und thermische Desinfektion im
geschlossenen System abläuft. Es werden dadurch sicher Pilze und Bakterien
abgetötet und Viren inaktiviert.

Anschließend werden chirurgische Instrumente und die Behandlungskassetten
im Heißluftsterilisator bei 180 Grad Celsius zwei Stunden sterilisiert, um auch
noch eventuell vorhandene Sporen abzutöten.

Nach dem Abkühlen werden die Instrumente in geschlossenen Behältnissen bis
zum Gebrauch im Zentralraum oder in Folien eingeschweißt in den
Behandlungsschränken aufbewahrt.

So können wir eine Keimübertragung von Patient zu Patient sicher vermeiden.

Die Hand,- und Winkelstücke werden nach jedem Patienten einem
Sterilisationsvorgang unterzogen.